Was ist Marmor ?
Marmor ist ein Naturstein, also ein natürlich gewachsener Stein. Er besteht zum größten Teil aus Calciumcarbonat (CaCo3), daneben aber auch aus Beimengungen verschiedener Art, wie Metalloxyden, Farberden, usw. Erst durch diese Beimengungen bekam der sonst weiße Marmor sein charakteristisches, farbiges Aussehen, das ihn zum beliebten und geschätzten Baustoff gemacht hat.
In Marmor kommen häufig schmale und breite Adern verschiedener Färbung vor. Es handelt sich hier ursprünglich um Risse, die vor Jahrmillionen durch gebirgsbildende Kräfte im Stein entstanden, im Laufe der Zeit aber durch Kalkspat wieder aufgefüllt wurden und verwachsen sind.
Auch bei den im Jura-Marmor vorkommenden sogenannten "Glas- oder Quarzadern", die vom Laien häufig als gekittete Stellen angesehen werden, handelt es um die gliechen naturgegebenen Erscheinungen. Der Stein ist in sich innig verwachsen und stellte eine einheitliche feste Masse vor. Eine stärkere Bruchempfindlichkeit von Marmorplatten wegen dieser Adern ist nicht gegeben. Solche das Gestein durchziehende Adern sind somit auch keine Fehler oder Mängel.
Eine Reihe bedeutsamer Gebäude und Kunstwerke besteht aus Marmor. Marmore werden gegenwärtig vornehmlich für Fußboden- und Treppenbeläge, Wandfliesen, Waschbecken und Fassadenplatten verwendet. Die Gewinnung von Marmor, die seit Jahrtausenden betrieben wird, ist heute noch ein mühseliger und aufwändiger Prozess.
Herkunft: weltweit
Einsatzbereiche:
Bodenbeläge, Wandbekleidungen, Treppen, Geländer und Säulen, Fassaden, Fensterbänke, Mosaiken, uvm.